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Karl Merkatz

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Karl Merkatz
Karl Merkatz

Der österreichische Schauspieler Karl Merkatz wurde am 17. November 1930 in Wiener Neustadt geboren. Nachdem er das Tischlerhandwerk erlernt hatte, gab es sich einer großen Leidenschaft, dem Schauspiel hin, und nahm in Salzburg, Wien und Zürich Unterricht. Seine Abschlussprüfung macht er am Mozarteum in Salzburg.

Es folgten Engagements unter anderem am Theater der Stadt Heilbronn, an den Städtischen Bühnen Nürnberg, am Salzburger Landestheater, an den Bühnen der Stadt Köln, am Schauspielhaus Hamburg und am Thalia Theater, an den Münchner Kammerspielen, den burgenländischen Festspielen in Mörbisch, den Salzburger Festspielen sowie am Wiener Volkstheater.

 

Karl Merkatz spielte in mehr als 250 Film- und Fernsehproduktionen, meist die Hauptrollen. Neben „Der Bockerer“ zählt zu seinen wichtigsten Arbeiten die bereits zum Kult avancierte Fernsehserie „Ein echter Wiener geht nicht unter“, einer Milieustudie, die das Leben einer Wiener Arbeiterfamilie zeigt. In 24 Folgen prägte Merkatz als Edmund „Mundl“ Sackbauer das Bild des lauten, aufbegehrenden Randbezirks-Wiener.

Zu den Film- und Fernsehengagements gesellen sich mehr als 150 Theaterrollen, in denen Merkatz vor allem Nestroy, Raimund- und Shakespeare-Figuren darstellte. Merkatz wirkte außerdem in Operetten und Opern mit und feierte auch als Musicaldarsteller große Erfolge.
Bei den Salzburger Festspielen 2005 stand Merkatz als „Ottokar“ und auch im Theaterstück „Jedermann“ auf der Bühne.

Karl Merkatz erhielt das Filmband in Gold (1982) für den Bockerer (1. Teil) und eine Goldene Romy als beliebtester Schauspieler Österreichs (1996). Im Juni 1999 wurde der populäre Schauspieler in Wien mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet. 1995 erhielt er die Goldene Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien für seine Verdienste an Wiener Theatern und als exzellenter Darsteller von wienerischen Typen sowie den Ehrenring seiner Heimatstadt Wiener Neustadt, eine der höchsten Auszeichnungen der Stadtgemeinde.
Im Oktober 2002 wurde ihm das Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich verliehen.

Quellenverzeichnis
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Medienrechte
  • Karl Merkatz - Österreichische Nationalbibliothek, ÖNB / Cermak

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