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Gustav Klimt im Burgtheater

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1886 wurde die „Künstler-Kompanie", Gustav Klimt, sein Bruder Ernst Klimt und Franz Matsch, beauftragt die beiden Prunkstiegenhäuser des Burgtheaters mit Deckengemälden zu verzieren. Die Arbeiten dauerten bis 1888 und zeigen das Thema „Geschichte des Theaters", welches die Darstellung der Entwicklungsgeschichte von der Antike bis ins 18. Jahrhundert zum Gegenstand hat. Vier der insgesamt zehn Deckengemälde stammen von Gustav Klimt.
Eines der Gemälde der Erzherzogstiege beschäftigte er sich mit der Darstellung des antiken Theaters in Taormina in Sizilien. Die Kaiserstiege behandelt Shakespeares Globe Theater und zeigt die Schluss-Szene aus „Romeo und Julia".
Ebenfalls von Gustav Klimt stammen die Gemälde „Dionysosaltar" und „Thespiskarren".
Das Dionysostheater gilt als die Geburtsstätte der griechischen Theaters der Antike und des Dramas im Allgemeinen. Die Thespiskarren stellen die ersten Wanderbühnen dar und gehen auf Thespis, den ersten griechischen Tragödiendichter, zurück.
Die Albertina zeigt einige Studien [1] für die Deckengemälde des Burgtheaters.

Zwei davon „Schlafendes Mädchen" und „Kopfstudie eines liegenden jungen Mannes nach links, darunter Kopf im verlorenen Profil nach links" zeigen die Vorzeichnungen für Romeo und Julia.

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