(Suche nach Tags: z.B. <Highlight>)

Vorheriger Monat August 2021  
So Mo Di Mi Do Fr Sa
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31        


Sonntag, 29. August 2021



Freitag, 20. August 2021


Freitag, 20. August 2021 um 08:01:06 von Kulturpool Redaktion

VOLARE - Vorarlberger Landesrepositorium

Anlass
Erweiterung Vorarlberger Landesbibliothek

Zur Erweiterung der Sammlungen der Vorarlberger Landesbibliothek in den Kulturpool

Vorarlberger Landesrepositorium (volare)
https://pid.volare.vorarlberg.at/

Mit volare ist es der Vorarlberger Landesbibliothek möglich, digitale Objekte benutzerfreundlich anzubieten und gleichzeitig langfristig zu sichern. SchülerInnen, StudentInnen, landeskundlich Forschende aber auch die interessierte Öffentlichkeit können nun das Bildmaterial für die unterschiedlichsten Zwecke nutzen. volare erleichtert den Zugang nicht nur für die Regional-, Sozial- und Kulturgeschichtsforschung, sondern auch für jene, die ihren Heimatort oder ihr Urlaubsziel neu entdecken oder ganz allgemein in der Vergangenheit schmökern wollen. (Offizieller Text der volare – Website)

Hohenems
Hohenems, Blick a. d. Säntis / Heim
Aus der Sammlung der Vorarlberger Landesbibliothek, volare


Kreisturnfest 1932
Aus der Sammlung der Vorarlberger Landesbibliothek, volare

Das Kreisturnfest in Hohenems, Turnverein Feldkirch beim Vereinswettturnen (Freiübungen) / Erwin Hefel

Schlagwort (Vorarlberg): Hohenems, Veranstaltung, Kreisturnfest 1932, Feldkirch, Turnverein
Sammlung: Hefel, Erwin
Jahr: 1932 (1932.07.10)
Beschreibung: 3 Fotonegative schwarz-weiß 12 x 3,5 cm
Dieses Objekt gehört zu: https://pid.volare.vorarlberg.at/o:322593

„Die Nacht war leider nur sehr kurz, man kam erst spät ins Bett, und um 5 Uhr früh krachten schon die ersten Pöller“, so die einleitenden Worte einer Sport-Reportage des Vorarlberger Tagblatts unter dem Titel „Die turnerischen Wettkämpfe am Sonntagvormittag“, gestöbert, gefunden auf der Plattform Anno der Nationalbibliothek. Der einleitende Satz malt ein Stimmungsbild der Zeit mit den turnerischen Wettkämpfen des Sonntags, dem 11. Juli 1932 – in seiner Montagausgabe.


Vorarlberger Tagblatt, 11. Juli 1932
https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=btb&datum=19320711&seite=2&zoom=33

So wie Anno als Plattform historischer Zeitungen und Zeitschriften der Nationalbibliothek das digitalisierte Eintauchen in vergangene Reportagen und Berichte bietet, eröffnet volare den Schatz der Sammlungen des Vorarlberger Landesrepositorium für eine interessierte Öffentlichkeit. Vor sechs Jahren gegründet (siehe Bericht unten) und laufend weiterentwickelt, entstand so ein vielfältig nutzbares, übersichtlich gestaltetes Portal, dass mit einer großen Anzahl interessanter und inspirierender Blogs vertiefend in die Geschichte des Landes und seiner Besonderheiten einführt.

Die Vorarlberger Landesbibliothek bietet ihrerseits eine Reihe von Sammlungen aus diversen Zeitungen und Zeitschriften an mit einem sehr gut sortierten und aufbereiteten Archiv. Als Link eine entsprechende Ankündigung aus dem Dornbirner Gemeindeblatt vom 10. Juli 1932 zu dem beschriebenen Ereignis:

https://texte.volare.vorarlberg.at/viewer/image/DornbirnerGemeindeblatt1932/643/LOG_0030/
Dornbirner Gemeindeblatt 1932 (1932) - Vorarlberger Landesbibliothek

Ob vom Bild nun zum Text oder umgekehrt, dank der jahrelangen konsequenten Bemühungen einer umfassenden Digitalisierung mit ihren nun für eine Öffentlichkeit frei zugänglichen aufbereiteten Bestände, eröffnen sich dem Lesenden, Suchenden, Stöbernden gänzlich neue Wege der Erfahrung vergangener Zeiten, die so nicht zu vergessenen Zeiten werden mögen.
Da die Erwartungshaltung einer oder eines Lesenden im 21. Jahrhundert im Erfassen von Zusammenhängen immer mehr auf die visualisierte Darstellung von Inhalten abzielt, lässt sich dank einer Vielzahl an zugänglichen Datenbanken inzwischen in Eigenregie anschaulich ein Bogen spannen, indem sich zu digitalen Bild- und Fotosammlungen oft in weiteren Archiven eine textliche Entsprechung finden lässt.
Dieses Vorgehen ermöglicht ein vertiefendes Annähern zu einem Thema oder geschichtlichen Vorkommnissen. Eine mit einem Datum versehene Fotografie vereinfacht die Suche nach möglichen Berichten, Erzählungen oder Reportagen aus der bebilderten Zeit. Meist sind es Bildsammlungen und auf der anderen Seite eine Vielzahl an Texten aus diversen Zeitungen oder Zeitschriften, die nach und nach eine Vorstellung ergeben können, die wahrscheinlich das Informationsangebot vergangener Zeiten überbietet.

Dornbirn
Dornbirn
Aus der Sammlung der Vorarlberger Landesbibliothek, volare

So kann eine Fotografie aus den Sammlungen der Vorarlberger Landesbibliothek vom 10. Juli 1932 mit einem entsprechenden Text verknüpft und erweitert gelesen werden. In diesem Fall eine Sportreportage, die einem Tag nach der Veranstaltung im Vorarlberger Tagblatt erschienen ist und deren Ankündigung sich auch in einer entsprechenden Ausgabe des Dornbirner Gemeindeblattes findet.

Einen Schatten an Ahnung in Bezug auf die historische und politische Entwicklung dieser Zeit kommt auf, wenn darüber hinaus noch andere Artikel aus dieser Zeit gelesen werden.
Unbeachtet der inhaltlichen Themen und Bedeutungen lassen sich zu den auffindbaren Bildern so auch redaktionelle Artikel, Berichte und Geschichten finden, die eine mediale Präsenz, Verfügbarkeit und Übersicht suggerieren, die es in dieser Form damals gar nicht gegeben hat.

Es lassen sich Stimmungen aus den Berichterstattungen erlesen und manchmal beim Vergrößern der Bilder Gesichter erkennen. Ein Eintauchen in Zeit und Ort anderer Welten ist gefühlter maßen möglich und vergrößert und vertieft potentiell ein Interesse an geschichtlichen Ereignissen, denkwürdiger Geschehnisse oder erinnerungswürdiger Erlebnisse.

Ob nun Plakatsammlungen, Geschichten über die Herkunft von Gasthausnamen, Themen wie Lawinengefahr, das Lawinenunglück von 1954 im Montafon, diverse Sammlungen an Fotografien und eine reiche Anzahl weiterer Archive und Blogs, kommentiert oder unkommentiert, volare bietet als Plattform eine vielschichtige inspirierende digitale Reise in eine sehr besondere Region dieses Landes.

aus anderen Archiven…:
RIPOSITUM – VOLARE
ZEITUNGSARTIKEL vom 12.10.2015 12:10
"volare": Neue Bilddatenbank der Landesbibliothek ist online

Bregenz. Unter dem Titel "volare" präsentiert die Vorarlberger Landesbibliothek am Mittwoch um 17.00 Uhr im Kuppelsaal die jüngste Neuerung im Angebot: eine über Internet frei zugängliche Bilddatenbank mit aktuell 80.000 digitalisierten Fotos aus der Landesgeschichte.
“volare” steht für Vorarlberger Landesrepositorium und meint die langfristig gesicherte Ablage von digitalen Dokumenten an einem genau definierten Speicherort und die Organisation der Zugriffsmöglichkeiten. Die technische Umsetzung wurde möglich durch eine Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek Wien. Deren System PHAIDRA wurde von der Landesbibliothek für ihre Zwecke angepasst.
Das Material, das in der ersten Phase von “volare” bereits zur Verfügung steht, umfasst Bilder des Fotografen der Landesbildstelle Helmut Klapper, Ansichtskarten aus der Sammlung der Landesbibliothek und aus dem Firmenarchiv des Ansichtskartenverlages Risch-Lau sowie historische Landkarten. Die Digitalisierung von Bild- bzw. Fotosammlungen wird weiter voranschreiten. Zugleich ist “volare” ein Pilotprojekt, das in der Weiterentwicklung auch andere Medienformen aufnehmen soll und auch offen sein wird für Kooperationen mit anderen Institutionen.
Die Online-Bilddatenbank unter der Adresse www.vorarlberg.at/volare steht allen Interessierten zur Verfügung und ist frei zugänglich. Die Bilder können von allen – unter bestimmten Bedingungen – weitergenutzt werden.

Sonntag, 29. August 2021 um 12:18:56 von Kulturpool Redaktion

Neue Objekte der Museen in Vorarlberg

Anlass
641 neue Objekte der „Museen in Vorarlberg“

Feierlichkeiten in Bregenz
1805
Feierlichkeiten in Bregenz anlässlich der Rückgabe von Vorarlberg an Österreich
Im Frieden von Pressburg im Dezember 1805 musste Österreich Vorarlberg an Bayern abtreten, das eine umfassende Verfassungs- und Verwaltungsreform durchführte. Eine Kirchenreform knüpfte an die josefinische Reformpolitik an, die zuvor schon heftigen Widerstand im Land ausgelöst hatte. Umso freudiger wurde 1814 die Rückkehr ins Habsburgerreich begrüßt. in Bregenz waren alle Häuser mit Transparenten geschmückt und an der Pforte der Kapuzinerkirche las man eine Inschrift aus dem Hohenlied (5, 10): "mein Liebling ist weiß und rot". Feste wurden gefeiert und ein Dankgottesdienst zelebriert, dessen feierlichen Einzug mit Kaiserporträt in die Pfarrkirche Johann Nepomuk Walcher bildlich festhielt.

Als ältester und größter kulturgeschichtlicher Verein des Landes Vorarlberg unterstützt der VLMV seit mehr als 150 Jahren unter anderem die landeskundliche Forschung und die Verbreitung heimatkundlicher Kenntnisse. Seit einigen Jahren ist der Verein zudem Herausgeber des drei Mal pro Jahr erscheinenden „museum magazin“, in dem die gesamte Museumslandschaft Vorarlbergs eindrücklich ihren Niederschlag findet. Die Aufgaben der Kulturabteilung umfassen ein breites Spektrum. Wesentliche Leistungen sind Kulturförderung, Begleitung und Durchführung von Impulsprojekten, Information und Beratung. Beide Institutionen verstehen sich innerhalb der Vorarlberger Museumslandschaft als Netzwerk- und Servicestelle. Diese gemeinsame Zielsetzung macht diese Kooperation ebenso naheliegend wie bereichernd.

https://museenvorarlberg.at/ueber

Alpmuseum uf m Tannberg Schröcken
Gepsen
Gepsen (Aufrahmgefäße)
Alpmuseum uf m Tannberg Schröcken

Eine Gepse ist ein rundes, hölzernes, niedriges Gefäß, das von zwei Reifen (Tannenästen) zusammengehalten wird. (Die Gebsen mussten stets durch Waschen in der Schotte bzw. durch "Ausbrühen" mit Wasserdampf sauber gehalten werden. Funktion: Eine Gepse dient zur Aufbewahrung der Milch, bis sich an der Oberfläche eine Rahmschicht bildet, die in der Folge zur Käseherstellung verwendet wird. Die Milch wird durch einen Seihtrichter in die Gebsen geschüttet. Eine andere Verwendung ist zum Auffangen der Molke beim Pressen der Käsemassen. Insgesamt befinden sich 19 Gepsen in der Alpe.

Das unter Denkmalschutz stehende Museum bietet Einblicke in das Leben und die Arbeit der Bergbauern von einst. In der Schausennerei mit alten Gerätschaften, in der niedrigen Stube, auf dem Heuboden, auf dem bis zu zehn Personen ihr Nachtlager aufgeschlagen hatten, im Stall und im Käsekeller werden 400 Jahre Kulturgeschichte wieder lebendig. Das Alpmuseum versteht sich als Zeichen der Ehrfurcht gegenüber dem Lebensraum früherer Generationen, dem Arbeitsraum der Alpwirtschaft, der Kulturlandschaft Alpe und dem ökologischen Reichtum auf dem Tannberg.

https://www.alpmuseum.at

inatura Dornbirn
Schmetterling
Schmetterlingssammlung Dr. Hartwig Baer
inatura Dornbirn

Sammlung von ca. 13.000 Schmetterlingen aus den 1920er- bis 1970er-Jahren aus ganz Vorarlberg

Die inatura ist ein einzigartiges Museumskonzept, das Besucher interaktiv an spannende Themen heranführt und Forschung, Naturwissenschaft und Technik „begreifbar“ macht. In Experimenten, mit Anschauungsobjekten, Filmen und Bildern begeben sich die Besucher auf eine spielerische Reise durch die für Vorarlberg typischen Lebensräume Gebirge, Wald und Wasser. Ein weiterer Schwerpunkt gilt dem menschlichen Körper. Man wandert durch die Organsysteme und erfährt mit allen Sinnen, wie diese funktionieren und optimal versorgt werden.

https://www.inatura.at

Jüdisches Museum Hohenems
Schutzbrief
_Schutzbrief von Graf Kaspar von Hohenems _
Jüdisches Museum Hohenems

Der Schutzbrief des Grafen Kaspar von Hohenems regelte Rechte und Pflichten der zuziehenden Juden. Mehrere Fassungen sind erhalten. Diese weist eine handschriftliche Änderung von 1638 auf sowie eine handschriftliche Anmerkung von Rabbiner Aron Tänzer, der um 1900 die Geschichte der Juden von Hohenems schrieb. Auf der Rückseite steht außerdem in jiddischer Sprache: „Alte Freiheiten von Ems“.

Das Jüdische Museum Hohenems als Museum mit internationaler Ausstrahlung erinnert an die landjüdische Gemeinde Hohenems und ihre vielfältigen Beiträge zur Entwicklung Vorarlbergs und der umliegenden Regionen. Es erzählt eine exemplarische Geschichte der Diaspora und es beschäftigt sich mit Jüdischer Gegenwart in Europa, mit Israel, mit Fragen des Zusammenlebens und der Migration. Dazwischen steht das Ende der Jüdischen Gemeinde von Hohenems, markiert durch die regionale NS-Geschichte, Antisemitismus, Vertreibung und Deportation.

https://www.jm-hohenems.at

Krippenmuseum Dornbirn
Krippe
Krippe
Krippenmuseum Dornbirn

Typ orientalisch, Figuren von Ilse Wohlgenannt, 6 Personen, 14 Schafe,1 Esel, 1 Rind, 1 Ziege

Der Verein Krippenmuseum Dornbirn hat im Jahr 2003 in einem 145 Jahre alten ehemaligen Pferdestall Herberge gefunden. In liebevoller, aufwendiger Sanierung (in über 4000 ehrenamtlichen Arbeitsstunden) durch die Mitglieder des Krippenvereins Dornbirn wurde eine Ausstellungsfläche von 400 m² geschaffen.
Die an die 140 Exponate umfassende Sammlung aus vier Kontinenten zeigt Krippen und Figuren mit unterschiedlichen Interpretationen der Heiligen Nacht.

https://www.krippenmuseum-dornbirn.at

Stadtmuseum Dornbirn
Schafklammer
Schafklammer/n Schafkluppe/n
Stadtmuseum Dornbirn

1 Schafklammer bzw. Schafkluppe aus hellem Holz: Annähernd rechteckiges, in der Mitte schmäleres Holzbrett, welches vorne und hinten je zwei ausgeschnittene Stücke in den Maßen 13 x 3cm hat; diese sind pro Seite mittels zweier wirbelartig zugeschnitzter Holzteile in vier Felder zu unterteilen. Dreimal "J + E" eingebrannt. Ein Riss im Holz wurde mit drei Schrauben gesichert.

Das Stadtmuseum Dornbirn ist in einem 200 Jahre alten Patrizierhaus direkt am Marktplatz untergebracht. Auf drei Stockwerken präsentieren ausgewählte Objekte und Kunstwerke wichtige Kapitel der Stadtgeschichte. Auch das Alltagsleben des zentralen Wirtschaftsstandortes im Rheintal wird in den Blick genommen.
Sonderausstellungen und Veranstaltungen zu regionalen, kulturhistorischen und zeitgenössischen Themen ergänzen die Dauerausstellung. Darüber hinaus steht ein international bedeutsames Textilmusterarchiv mit über 300.000 Objekten für Forschungszwecke zur Verfügung.

https://stadtmuseum.dornbirn.at

Vorarlberg museum
Weihestein
Weihestein der Bregenzer Kaufleute
Römischer Weihestein
vorarlberg museum

Das vorarlberg museum ist mit seinen umfangreichen archäologischen, geschichtlichen, kunstgeschichtlichen und volkskundlichen Sammlungen eine der zentralen Institutionen zur Bewahrung des kulturellen Erbes des Landes. Das Museum versteht sich als Museum für Einheimische und Vielheimische. Es verbindet Geschichte mit Gegenwart und gewährt Ein- und Ausblicke. Es berichtet von Menschen und Dingen. Es zeigt in seinen Ausstellungen nicht die Geschichte Vorarlbergs, sondern viele Geschichten Vorarlbergs.

Das vorarlberg museum geht auf die Gründung des Vorarlberger Landesmuseumsvereins im Jahr 1857 zurück. Seine Sammlungs- und Forschungstätigkeit bildete den Grundstock für die kulturgeschichtlichen Schausammlungen des Vorarlberger Landesmuseums, das sich seit 1905 am Kornmarkt in Bregenz befindet. 2009 wurde das alte Landesmuseum geschlossen, 2011 in vorarlberg museum umbenannt und 2013 im neuen, von Cukrowicz Nachbaur Architekten geplanten Gebäude wiedereröffnet.

https://www.vorarlbergmuseum.at

Vorarlberger Museumswelt Frastanz
Morsetelegraph
Russischer Morsetelegraph
Vorarlberger Museumswelt Frastanz

Die Vorarlberger Museumswelt in Frastanz ist ein landesweit einzigartiges Museumsprojekt. Auf dem Gelände der ehemaligen Textilwerke Ganahl versammelt sie derzeit sechs Museen und Sammlungen zu verschiedenen Themen unter einem Dach. Insgesamt sieben Museen wird die Museumswelt nach dem Endausbau umfassen. Den Anfang machte 1998 das Elektromuseum. Neben der alten Wasserkraftanlage mit der historischen Schalttafel aus Marmor wird die Entwicklungsgeschichte der Elektrizität von der Erzeugung bis zum Endverbraucher anhand zahlreicher Exponate dargestellt.

Im Jagdmuseum sind die Besucher eingeladen, sich mit aktuellen Herausforderungen der Jagd in Vorarlberg auseinanderzusetzen. Das Landesfeuerwehrmuseum und das Rettungsmuseum sind weitere selbständige Einrichtungen im Museumsareal. Vor allem die Fahrzeughalle im ehemaligen „Wollaschopf“ ist ein Erlebnis für die ganze Familie. Die Geschichte des Tabakanbaus und -konsums wird im 2017 eröffneten Tabakmuseum aufgearbeitet, während sich im jüngsten Neuzugang, dem Grammophonicum, ein visuelles und akustisches Panorama der frühen Phonotechnik entfaltet. Jedes einzelne Museum verfügt über fachlich kompetente Vermittlungsangebote.

https://www.museumswelt.com