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Dienstag, 24. September 2013



Dienstag, 24. September 2013


Sonntag, 15. September 2013 um 13:42:45 von Kulturpool Redaktion

Plakatkämpfe

Anlass
Anlass: Nationalratswahl 29.September 2013

Wahlplakate, wohin das Auge blickt. Zwar ist Österreich auch abseits von Wahlkämpfen ein großes Plakatland (mit neun Plakatstellen pro 1.000 Einwohnern liegt es im internationalen Vergleich weit vor Deutschland oder der Schweiz. Der europäische Durchschnitt liegt bei fünf bis sechs Plakatflächen pro 1.000 Einwohner); in den Monaten vor Nationalratswahlen erscheint das Land aber als eine einzig große Anschlagtafel.

Plakat-Online-Satire dank Photoshop: Mehr als je zuvor wird dieses Jahr der Wahlkampf ins Netz verlegt.

Dank Facebook & Co. sind Wahlplakate nun nicht mehr bloß im realen öffentlichen Raum ständig präsent, sondern auch im virtuellen. Auf Fanseiten der werbenden Parteien sowie auf diversen Online-Satiremagazinen oder eigens eingerichteten Profilen toben sich - Photoshop sei Dank - Social-Media-User aus, wenn es darum geht, die Werbekampagnen der Parteien für die Nationalratswahl im Herbst lächerlich zu machen.

"Österreich gehört den Spaßvögeln" - mit dieser "Weiterentwicklung" der aktuellen Kampagne der ÖVP trifft es der "Verein der Freunde der Tagespolitik" auf den Punkt: Mehr als je zuvor wird dieses Jahr der Wahlkampf ins Netz verlegt. Und genau in diesem Ausmaß sind heuer deshalb auch die "Spaßvögel" unterwegs - Initiativen wie Raketa, "Werner Failmann" oder die "Gebrüder Moped" greifen Slogans, Plakate und Hoppalas genüsslich auf. Mit paradoxen Folgen, denn mit dieser Erweiterung der Plakatfläche ins Netz gewinnt das Wahlplakat wieder eine Bedeutung, die es in den letzten Jahrzehnten schon verloren zu haben schien.

"Inflationsgefahr", "Schwarzer Rentenraub", "Rote Gefahr", "Gegen Proporz"
- Vertraute Symbole, Kürzel und Kampfparolen (Nationalratswahl 1953)

Dabei haben Wahlplakate eine lange Geschichte. Als zeitgeschichtliche Quelle sind sie ein verlässliches und verdichtetes Spiegelbild der politischen Ereignisse. Sie berichten vom Informationsbedürfnis ihrer Zeit und repräsentieren wichtige Stationen in der Geschichte eines Landes. Sie erinnern an die Höhen und Tiefen der Parteien, an die bedeutendsten Persönlichkeiten sowie die wichtigsten politischen und programmatischen Positionen und geben somit auch Aufschluss die politische Kultur(geschichte) eines Landes.

Wenn heute auch nur ein geringer Anteil der WählerInnen angibt, dass Wahlplakate ihre Wahlentscheidung manifest beeinflussen, so bestimmen sie über den Faktor Image die Entscheidungen auf einer sublimeren, unbewussteren Ebene immer noch deutlich mit. Dies macht das Wahlplakat auch heute noch - trotz vieler anderer Medien - zu einem wesentlichen Wahlkampfmittel, auf das keine Partei verzichten kann – bedeutet der Verzicht auf Wahlplakate doch auch ein Nichtvorhandensein, eine fehlende Präsenz im Stadtbild bzw. die Überlassung des öffentlichen Raumes an die politischen MitbewerberInnen.

Auch die Spekulation auf antisemitische und ausländerfeindliche Ressentiments gehört seit je zum Wahlkampf in Österreich: Als "echter Österreicher" trat Josef Klaus 1970 gegen Bruno Kreisky und dessen jüdische Herkunft an; 2013 schließt H.C.Straches Nächstenliebe alle aus, die keine "echten Österreicher" sind

Zwar gab es schon im 19. Jahrhundert Vorläufer für öffentlich achiffierte politisch motivierte Kundmachungen, Wahlkämpfe wurden aber noch nicht über Bildstrategien im öffentlichen Raum ausgetragen, sondern eher mit textorientierten Medien wie Zeitung und Flugblatt. Die Nutzung des Plakates für explizite politische Propaganda via Bilder begann erst im Ersten Weltkrieg, wo Plakate voll in den „Dienst des Vaterlandes“ gestellt wurden.

Die dabei achiffierte visuelle Aggression fand Anfang 1919 bei den ersten freien Wahlen nach Kriegsende ihre Fortsetzung im Wahlkampf. Mit über 250 Plakaten stritten an die 20 Parteien um die Wählergunst. Ganz Wien war eine einzige Plakatausstellung.

Wahlkampfslogens genießen keinen Urheberrechtsschutz: 1953 reklamierte die SPÖ Österreich für die Österreicher; 2008 setzte das BZÖ auf dieselbe Parole.

In den 1920er Jahren tauchten neben dem bis dahin vorherrschenden grafischen Plakat auch erstmals Fotoplakate auf. Und die Werbepsychologie spielte eine immer wichtigere Rolle. Um ein gutes Plakat zu kreieren, mussten verschiedene Kriterien erfüllt werden: rasche Lesbarkeit, dynamische-diagonale Komposition und expressive Linienführung waren die Zauberwörter der damaligen Werbebranche. Auch einige Stereotypen und zeitgenössische Symbole wurden auf Plakaten genutzt.

Mit der Nazizeit verschwanden mit den Wahlen auch die Wahlplakate. Erst mit Kriegsende 1945, als Zeitungswesen und Rundfunk in den zerstörten Städten nicht mehr existierten, erlangte der Schriftanschlag dank einfacher technischer Handhabung wieder eine besondere Stellung im öffentlichen Leben. Dabei offenbarten sich zunächst erstaunliche Kontinuitäten zur politischen Vergangenheit und zum Kampfvokabular der Zwischenkriegszeit. Bis in die 1960er Jahre wurden die Plakate graphisch gestaltet. August Schmidt hatte für die Vaterländische Front Plakate mit Dollfuß-Porträts geschaffen, nach 1945 porträtierte er die Politiker der ÖVP, der Nachfolgepartei der Christlichsozialen, etwa Bundeskanzler Julius Raab.

Die FPÖ hat die Wahlkampfdichtung nicht erfunden: Auch ÖVP und SPÖ setzten immer wieder mal auf den Reim.

Und bis heute kommen mitunter auf Wahlplakaten die vertrauten Symbole als Kürzel in den politischen Botschaften zum Einsatz, akzentuiert durch die Parteienfarben: Die „rote Gefahr“, der „schwarze Rentenklau“, der „übermächtige Kapitalist“ und seit 1955 der „Kampf gegen den Proporz“, dem sich die „blaue“ FPÖ, dann die „Grünen“ und diverse „organge“ und „pinke“ Kleinparteien verschrieben haben.

Ein weiteres zentrales Thema, das die Wahlkämpfe seit 1945 prägt, ist der ewige Streit um den besseren, glaubwürdigeren „Österreichbezug“. Während die ÖVP bereits bei den ersten Wahlen 1945 sowohl auf bildlicher als auch auf textlicher Ebene stark auf das Österreich-Thema setzte, taucht der Österreichbezug bei der SPÖ erst allmählich (ab den späten 1950er Jahren) auf ihren Wahlplakaten auf. Auch die (ehemals) kleineren Parteien porträtieren sich gerne als Österreich bezogene, Österreich verpflichtete, im Dienste Österreichs oder der Österreicher stehende Parteien. Dabei spekulierte die ÖVP unter Bundeskanzler Josef Klaus in Hinblick auf den Herausforderer Bruno Kreisky auch auf tief sitzende antisemitische Reflexe bei den Wählern. Aber es war die FPÖ, die beginnend mit Jörg Haider ihren Österreichbezug bis heute implizit als Kampfslogan gegen Ausländer und Migranten verstanden wissen will.

Immer wieder Österreich: Van der Bellen (2002), Kreisky (1979), Schüssel (2006)

Nur die Grünen haben das Österreich-Thema lange nicht zum Gegenstand ihrer Wahlkämpfe gemacht. Erst 2002 hieß es auf einem Plakat erstmals: "Österreich braucht jetzt die Grünen“. Und das gilt wohl bis heute, wenn auch vielleicht nur, weil sie „weniger belämmt sind“. Und weil die Selbstironie Balsam auf den Seelen jener ist, die in den aktuellen Plakatkämpfen nur mehr Realsatire sehen.


Dienstag, 24. September 2013 um 07:59:58 von Kulturpool Redaktion

Eine kleine Geschichte der Begegnungszone

Anlass
Anlass: Die Neugestaltung der Wiener Mariahilferstraße

Begegnungszone auf der Wiener Mariahilferstraße anno 1783: Die kolorierte Umrissradierung von Johann Ziegler (1749-1802), einem der bedeutendsten Vedudisten Wiens, erinnert daran, dass bis zur Einführung des Automobils der Shared Space in europäischen Städten so selbstverständlich war, dass dafür noch gar kein besonderer Begriff existierte. Der Mischbetrieb ohne Segregation prägte das Leben auf den Straßen: Fußgänger, Reiter und Fuhrwerke teilten sich den öffentlichen Raum.

Begegnungszone Mariahilferstraße anno 1783: Fußgänger, Reiter und Fuhrwerke teilten sich den öffentlichen Raum (Vedute von Johann Ziegler; Albertina)

Zwar erhielten viele Städte schon im 17. Jahrhundert gepflasterte Gehwege, nicht aber, um Fußgänger vom übrigen Verkehr zu trennen, sondern damit das Bürgertum nicht im Schmutz der Rinnsteine und auf den bei Regen schlammigen Straßen gehen musste. Der Bürgersteig war bei schönem Wetter lediglich eine Alternative zum oft noch ungepflasterten übrigen Straßenraum.

Der Segregationsgedanke entwickelte sich erst mit dem wachsende Verkehrsaufkommen in der Großstädten und mit dem Aufstieg des Automobils. Seine Manifestierung fand er schließlich 1933 in der Charta von Athen, die unter Federführung des Schweizer Stadtplaners Le Corbusier (1887-1965) anlässlich des IV. Internationalen Kongresses für neues Bauen verabschiedet wurde, der sich unter dem Thema Die funktionale Stadt mit den Aufgaben einer modernen Siedlungsentwicklung beschäftigte. Le Corbusier und seine Mitstreiter betrachteten die bis dahin übliche Mischung der Verkehre als Behinderung für die wirtschaftliche Entwicklung der Städte.

Wien anno 1758: Freyung, Mehlmarkt (heute: Neuer Markt) und Universitätsplatz (heute: Dr.-Ignaz-Seipel-Platz): Straßen und Plätze ohne Segregation des Verkehrs (Veduten von Bernardo Bellotto, gen. Canaletto; Kunsthistorisches Museum Wien)

Flächendecken umgesetzt wurde die Segregation aber erst - ausgehend von einer vielfach zerstörten Verkehrsinfrastruktur - nach dem Zweiten Weltkrieg. Die städtebaulichen Leitbilder der 1950er und der 1960er Jahre („Die autogerechte Stadt“) sind zu großen Teilen aus der Charta von Athen abgeleitet. Angestrebt wurde ein Verkehrsnetz mit breiten Hauptstraßen für den Schnellverkehr sowie Nebenstraßen für Zubringer- und Langsamverkehr. Durch klare Flächentrennung und einer Nutzungsentmischung sollte der ungehinderte Verkehrsfluss des Autos gewährleistet werden. Die damit einhergehende Unterordnung nichtmotorisierter Verkehrsteilnehmer wurde durch Maßnahmen wie Absperrungen und Fußgängerunter- oder Fußgängerüberführungen verdeutlicht.

Opernpassage Wien (1955) - Die "moderne" Lösung für die Verkehrssekregation: Fußgänger werden eine Ebene tiefer verbannt, um den automobilen Verkehr auf Straßenniveau nicht zu behindern

Mit der heute unter Denkmalschutz stehenden Opernpassage (Architekt Adolf Hoch), die 1955 eröffnet wurde, war Wien sogar ein Vorreiter der Fußgängerversenkung in andere Raumebenen (erst zwei Jahre später entstand in Bielefeld die erste Fußgängerunterführung Deutschlands). Das Fahrrad spielte bei den Überlegungen zur autogerechten Stadt zunächst überhaupt keine Rolle; erst später wurde der Segregationsgedanke auch auf dieses Verkehrsmittel ausgeweitet: Zur Fahrbahn und zum Bürgersteig kam der Radweg (zunächst meist auf Kosten der Gehsteige).

Ein generelles Umdenken setzte erst Mitte der 1980er Jahre ein. Straßenräume wurden neu konzipiert und die Funktionstrennung entweder neu interpretiert (Verlegung von Radwegen auf die Straße) oder gänzlich in Frage gestellt. Nicht nur, weil die Trennung der Verkehre die Unfallgefahr nicht reduzierte, sondern mitunter sogar erhöhte, weil die Segregation eine Kanalwirkung erzeugt, die das Tempo der Fahrzeuge erhöht. Basierend auf der Kulturtheorie des Risikos wurde nun argumentiert, dass eine Reintegration des nichtmotorisierten und öffentlichen Verkehrs der Kanalwirkung entgegenwirkt. Denn, so die These, die Überregulierung des Verkehrs, in der - theoretisch - jedes Verhalten mit Verkehrsschildern, Markierungen, Ampeln und getrennten Verkehrsflächen genormt wird, entmündigt die Verkehrsteilnehmer, führt zur Ellbogenmentalität und fehlender Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme. Während die „gewollte“ Unsicherheit, die die Aufhebung der Segregation erzeugt, alle Verkehrsteilnehmer zu vorsichtigem und sondierendem Verhalten - inklusive einer deutlichen Temporeduktion - zwingt.

Begegnungszone Mariahilferstraße 1783 (links in einer Vedute von Johann Ziegler) und 2014 (rechts nach den Entwürfen des holländischen Bureau B+B urban planning and landscape architecture, Amsterdam)

Diese Ansätze wurden - zunächst in Holland - zur Idee des Shared Space (auf deutsch begrifflich etwas unglücklich "Begegnungszone") weiterentwickelt. Statt einer dominanten Stellung des motorisierten Verkehrs soll der gesamte Verkehr mit dem sozialen Leben sowie der Kultur und Geschichte des jeweiligen Stadtraums (wieder) im Gleichgewicht stehen. Durch Entfernen der Kanalwirkung der Straßen sollen die Orte wieder Persönlichkeit erlangen, Verkehrsteilnehmer und Nutzungen gleichwertig nebeneinander existieren und sich alle den Raum teilen. Nicht nur um die Verkehrssicherheit, sondern auch um die Lebensqualität der Anwohner und Besucher zu erhöhen.

Nicht nur in Wien, auch in vielen anderen Städten ist dieses „neue“ Verkehrskonzept zunächst auf großen Widerstand gestoßen; nicht bloß aus egoistischem Interesse einzelner Verkehrsteilnehmer, sondern weil die Entwicklung der Massenmotorisierung seit den 1960er Jahren im gesellschaftlichen Bewusstsein eine Assoziation des Verkehrs mit einer Gefahrensituation induzierte, sodass viele Menschen den Shared Space verglichen mit dem Verkehrskonzept der Segregation als gefährlich empfinden. Nicht ganz zu Unrecht, weil unser Verkehrsverhalten (das der Fußgänger ebenso wie das der Auto- und Radfahrer) durch die mittlerweile ein halbes Jahrhundert praktizierte strikte Trennung geprägt ist.

Mariahilferstraße anno 1935 (links): Noch gehörte den Fußgängern die ganze Straße Mariahilferstraße anno 1954 (rechts): Die Disziplinierung der Fußgänger beginnt mit appellativen Zebrastreifen

Das Funktionieren von Begegnungszonen bedarf daher einer „kulturellen“ Umprägung. Und die ist nicht in wenigen Wochen zu bewerkstelligen. Auch das richtige Verhalten auf segregierten Straßen mussten die Menschen, die den zuvor herrschenden „Verkehrsmischbetrieb“ gewohnt waren, einst erst lernen. Auch davon zeugen historische Bilder der Mariahilferstraße aus den Archiven der Österreichischen Nationalbibliothek.

Montag, 30. September 2013 um 18:55:53 von Kulturpool Redaktion

Die Nacht ist nicht zum Schlafen da

Anlass
Die Lange Nacht der Museen 2013

In ganz Österreich findet am Samstag, den 5. Oktober 2013, die diesjährige „Lange Nacht der Museen“ statt. Bereits zum 14. Mal initiiert der ORF die Kulturveranstaltung – an die 700 Museen und Galerien sind heuer daran beteiligt. Unter dem Motto „Nachtschwärmer“ kann mit nur einem einzigen Ticket von 18.00 Uhr bis 1.00 Uhr Früh Kunst und Kultur erkundet werden.

Von A wie Albertina (links) bis W wie Weltmuseum (rechts): Bei der Langen Nacht der Museen öffnen sich die Tore bis nach Mitternacht. Aus dem Funkhaus (Mitte) wird nicht nur berichtet.

Von A wie Albertina bis W wie Weltmuseum Wien sind auch alle mit kulturpool kooperierenden Institutionen mit dabei. Allein in Wien laden damit 129 Kulturstätten Kulturinteressierten zu einem nächtlichen Rundgang. Detaillierte Informationen gibt es unter http://langenacht.orf.at/

Und weil der ORF Initiator ist, wird er sein Publikum durch diese „Lange Nacht“ begleiten und die Shuttle-Busse, die auf verschiedenen Routen ausgehend vom Heldenplatz die Museen und Galerien anfahren werden, wieder mit Musik versorgen. Auch das Funkhaus, Österreichs führende auditive Kulturstätte, öffnet wieder seine Tore: Ab 18.00 Uhr können Interessierte halbstündlich bei Backstage-Führungen das Innere eines Senders kennenlernen und auch ins Studio zur Radio-Wien-Sondersendung schauen: Zwischen 20.00 Uhr und 01.00 Uhr dreht sich alles um die „Lange Nacht“, mit Hits und Oldies und Live-Reportagen aus den Museen. In der „Yellow Box“ im MuseumsQuartier sorgt ein Radio-Wien-DJ für gute Stimmung.

„Wien heute“ taucht im Vorfeld der „Langen Nacht der Museen“ an Orte in Museen ab, die dem Publikum großteils verborgen bleiben, zeigt Depots und stellt Menschen vor, ohne die das Museum nicht wäre, was es ist. In der „Langen Nacht der Museen“ selbst wird „Wien heute“ von den letzten Vorbereitungen der Museen berichten, sich live melden und einen Nachbericht der Highlights für den 6. Oktober bieten.