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Dienstag, 6. April 2010



Donnerstag, 8. April 2010


Dienstag, 6. April 2010 um 16:33:40 von Kulturpool Redaktion

Don Giovanni

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Smartwork Don Giovanni

Als Basis für die Figur des "Don Giovanni" (italienisch) in Mozarts Oper dient die literarische Figur des spanischen "Don Juan", der den Archetypus des Frauenhelden verkörpert. Die Geschichte des skrupellosen Verführers Don Juan ist einer jener Stoffe der Weltliteratur, die immer wieder Autoren herausgefordert haben, sich mit ihnen auseinander zu setzen. Am Anfang stand der Spanier Tirso de Molina (eigentlich Gabriel Tellez, 1584-1648) mit einer dramatischen Bearbeitung des Don Juann in „Der Verführer von Sevilla und der steinerne Gast". Ihm folgten von Moliere, E.T.A. Hoffmann, Lenau, Byron über Horvath und Frisch bis Handke viele weitere, wobei der Umgang mit der Persönlichkeit Don Juans immer auch ein Spiegel der Zeit ist. Verlangt Tirso de Molinas Juan vor seiner Höllenfahrt noch die Beichte, verweigert Molières Juan schon jegliche Reue: „Nein, es soll nicht heißen, dass ich im Stande wäre zu bereuen, geschehe, was da will!" Jean-Baptiste Molières Charakteristik Don Juans floss mit ins Libretto Lorenzo da Pontes ein und wurde kurz nach der Uraufführung verboten.
„Il dissoluto punito o sia il don Giovanni" war die zweite Zusammenarbeit Mozarts mit seinem Textdichter Lorenzo da Ponte. Die Arbeit daran dauerte bis unmittelbar vor der Uraufführung, die am 29. Oktober 1787 im Gräflich Nostitz'schen Nationaltheater in Prag stattfand. Die Ouvertüre wurde erst Stunden vorher fertiggestellt. Die Oper war in Prag sofort ein überwältigender Erfolg, der sich in Wien allerdings erst nach und nach einstellen sollte.
Psychologische Deutungen der Oper sind zahlreich, auch in Hinblick auf Mozarts eigene Biographie. So wurde die übermächtige Vaterfigur des steinernen Komtur in Don Giovanni oft in Beziehung gesetzt zum Vater-Sohn Verhältnis bei Mozart, starb doch Leopold Mozart einige Monate vor der Uraufführung am 28. Mai 1787 und mit ihm eine dominante Vaterfigur, die maßgeblich an der künstlerischen Entwicklung des Sohnes beteiligt war.
Nicht nur Don Juan als Figur, auch die Oper Mozarts wurde zum Mittelpunkt literarischer Werke. In E.T.A Hoffmanns Novelle „Don Juan", die in Form von 6 Audiodateien in der Mediathek zur Verfügung steht, fließen Opernhandlung und Rahmenhandlung des Theaterbesuchs ineinander und das Schicksal der Opernfiguren ist - in romantischer Tradition - verwoben mit dem der Darstellerin und des Zuhörers.
Diverse Rollenportraits aus der Fotosammlung des Theatermuseums zeigen Schauspieler in den verschiedenen Rollen der Oper „Don Giovanni".

Anton Dermota als"Don Ottavio"

Beispielsweise eine Fotografie des Sängers Anton Dermota, der bei den Salzburger Festspielen 1946 als „Don Ottavio" auftrat.

Ab 11. Dezember 2010 wird „Don Giovanni" dirigiert von Franz Welser-Möst an der Wiener Staatsoper zu sehen sein.

Dienstag, 6. April 2010 um 17:19:34 von Kulturpool Redaktion

Turmbau zu Babel

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Smartwork Turmbau zu Babel

Das Interesse den Turm zu Babel und vor allem seine Errichtung darzustellen, entwickelte sich vereinzelt seit dem 6. Jahrhundert und zunehmend ab dem 12. Jahrhundert, wobei der Bau bis dahin noch sehr vereinfacht gezeigt wurde.

Turmbau zu Babel Turmbau zu Babel

Eine immer detailliertere Formulierung der Bautätigkeit entwickelte sich circa seit 1400 und ermöglicht so eine Rekonstruktion der Bautechnik und der handwerklichen Vorgänge der jeweiligen Zeit. Doch auch schon bei mittelalterlichen Darstellungen wurden zeitgenössische Werkzeuge, wie beispielsweise die Hebezange, abgebildet.


Als Quelle für die Gemälde diente die Bibel, genauer das 1.Buch Moses (Gn 11, 1-9), welche den Turmbau zu Babel und seine Folgen, die Verwirrung der Sprachen, beschreibt. Das Thema ist vor allem seit Mitte des 16. Jahrhundert in den Niederlanden sehr beliebt und entwickelte sich losgelöst von Bibelzyklen zu einem autonomen Bildinhalt.

Die Bilder aus dem Kulturpool, die sich mit der Darstellung des Turmbaus zu Babel beschäftigen stammen einerseits aus dem Institut für Realienkunde und andererseits aus dem KHM und geben beispielhaft einen Überblick über die Entwicklung des Themas

Turmbau zu Babel

Die Miniaturen des Realienkundemuseums zeigen mittelalterliche Darstellungen aus der Buchmalerei, die sich vorwiegend mit der Erbauung des Turmes beschäftigen, welcher in seiner Form und Gestaltung sehr an zeitgenössische Stadt- und Wehrtürme erinnert. Die Bautätigkeit ist noch nicht weit fortgeschritten und zeigt nichts von der Monumentalität, die der Babelturm im späteren Verlauf beinhaltet.

Dass es sich bei den Bildern dennoch um die Erbauung des Babelturmes handelt zeigen Details wie die Darstellung Gottvaters oder aber auch des Herrschers Nimrod, der als Erbauer des Turmes gilt.

Turmbau zu Babel Turmbau Turmbau zu Babel Turmbau zu Babel

Die Gemälde des Kunsthistorischen Museums verdeutlichen die Steigerung hin zu einer monumentalen Darstellung des Turmes, der in eine zeitgenössische städtische Umgebung eingebettet wurde.
Das Gemälde des Künstlers Pieter Bruegel d.Ä. gilt als das bedeutendste und einflussreichste niederländischen Gemälde zum Thema "Turmbau zu Babel".

Turmbau zu Babel von Pieter Bruegel d.Ä.

Signiert und auf 1563 datiert gilt dieses Werk als Beginn der monumentalen Kompositionen des Babelturmes und wurde in weiterer Folge mannigfach kopiert und variiert. Die im Vergleich zum Turm beeindruckend winzige, flämisch anmutende Bebauung der Hafenstadt liefert den Größenmaßstab.
Die Darstellung zeigt ein reges Treiben der Handwerker und Arbeiter und eine sehr detailreiche Überlieferung der Bautechnik. Mit Akribie und enzyklopädischem Interesse schildert Bruegel eine Unmenge bautechnischer und handwerklicher Vorgänge.

Das Hinzufügen einer Szene, die König Nimrod, der als Gründer Babylons und wie vorhin schon erwähnt als Erbauer des Babelturmes gilt, samt Gefolge zeigt, ist in der Niederländischen Malerei seit Pieter Bruegel d.Ä. typisch.
In der steinernen Außenhülle vermischt er antike und romanische Architekturelemente.
Eines der Werke, die die Komposition Bruegels aufgreift ist jenes von Frederik I. van Valckenborch.

Turmbau zu Babel von Frederik I. von Valckenborch

Dieser zeigt in seinem großformatigen Gemälde zwar eine andere Dimension des Turmes, orientiert sich aber im dreiteiligen Aufbau der Komposition sehr stark an Bruegel. Im Vordergrund, auf einem Plateau, befindet sich Nimrod mit seinem Gefolge, durch eine Überleitung durch Rampen wird der Blick des Betrachters auf den Turm im Mittelgrund gelenkt. Der verblaute Hintergrund bettet den Turm in eine städtische Landschaft ein.

In den Niederlanden entwickelte sich der Turmbau zu Babel zu einem beliebten Thema und es entstanden bis Mitte des 17. Jahrhundert eine Vielzahl von Kabinettbildern.

Donnerstag, 8. April 2010 um 15:32:18 von Kulturpool Redaktion

Votiv

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Smartwork Votiv

Eine Votivgabe, vom lateinisch votivus - „durch ein Gelübde versprochen" ist die Bezeichnung eines Weihgeschenks für eine Gottheit oder einen Heiligen. Votivgaben sind Dankbarkeiten für empfangene Gnadenerweise. Sie unterscheiden sich vom Gebet durch das Versprechen und schließlich durch die Darbringung einer Gabe. Man unterscheidet zwischen Dank- und Bittvotiven.
Eine Vielzahl von unterschiedlichsten Votivgaben sind im Kulturpool zu finden.

Stele des Pa-mer-ihu

Eines der älteste Werke ist beispielsweise eine Stele aus Ägypten, welche ca. 1304-1201 v. Chr. entstand.
Die Kalkstein-Stele ist eine Votivgabe des Reliefbildhauers Pa-mer-ihu, der wahrscheinlich in Deir el-Medina gelebt und gearbeitet hat, für die Königsgemahlin Ahmose-Nefertari. Diese war mit dem Begründer der
18. Dynastie Ahmose verheiratet und war Mutter des Königs Amenophis' I.,
des ersten Königs, der sein Grab im Tal der Könige errichten ließ. Sie wird gemeinsam mit dem vergöttlichten Amenophis I. häufig auf Denkmälern in
Deir el-Medina dargestellt. Beide wurden in dieser Siedlung für die Arbeiter, welche die Gräber im Tal der Könige ausstatteten, verehrt.

Votivbüste eines Widders

Ebenfalls in Ägypten um circa 1150 v. Chr. entstand die Votivbüste eines Widders.
Auf einem Sockel aufsitzend, der als Altar aufgefasst werden kann, ist ein großes Abbild eines Widderkopfes dargestellt. Auf der Vorderseite des Sockels ist die Darstellung eines Königs vor einem Opferständer, der durch die Kartuschen als Amenophis I. identifiziert werden kann. Das Stück war wohl in der Ramessidenzeit eine Votivgabe, die zu Ehren des vergöttlichten Königs Amenophis' I. im Tempel des Amun von Karnak aufgestellt wurde. Der Stifter namens Pentaweret wird in der Inschrift genannt. Das heilige Tier des Gottes Amun, der Widder, ist mit prächtigen Hörnern wiedergegeben. Im Scheitel ist eine Vertiefung mit abgebrochenem Steckzapfen, ursprünglich war der Widder wohl mit einer Krone geschmückt.

Athena Promachos

Die Votivstatuette im griechischen Typus der Athena Promachos ("Vorkämpferin") stammt aus der 1. Hälfte 5. Jahrhundert v. Chr.
Die 24,1 cm hohe Figur hatte ursprünglich eine Lanze in der durchbohrten Rechten und einen Schild am linken Arm. Auf dem Haupt trägt sie einen attischen Helm mit hochgestellten Wangenklappen und über dem langen, ungegürteten Gewand (Chiton) einen schuppigen Brustpanzer (Ägis), der zu den Attributen der Göttin zählt.
Figürliche Bronzen dienten vor allem als Votive an die Götter. Sie wurden in Heiligtümern aufgestellt und konnten unter anderem die Gottheit oder den Weihenden selbst repräsentieren.
Obwohl sich die Motive eng an griechische Vorbilder anlehnen, bewahren die Statuetten durchaus Eigenständigkeit.
Diese äußert sich etwa in überlängten Proportionen und im Hang zu Stilisierung.

Votivstatuette einer Frau Votivstatuette eines Jünglings

Ebenfalls figurale Votivstatuetten stellen die nächsten Beispiele dar. Die Figuren zeigen, dass auch in der griechischen archaischen Kunst die Statuetten von Frauen oder auch von Männern oftmals als Weihegeschenke in Heiligtümer gestiftet wurden. Während die männlichen Statuen (Kuroi) meist nackt dargestellt waren, tragen die Mädchen (Korai) lange Gewänder. Hier hält die 53cm große Frauenfigur mit der rechten Hand eine Blüte vor die Brust, in der herabhängenden Linken eine weitere. Auf dem Kopf trägt sie eine Krone, gebildet von mehreren Blattreihen. Daher könnte es sich in diesem Falle sogar um die Statuette der zyprischen Gottheit für Natur und Vegetation handeln, die später mit der griechischen Göttin Aphrodite gleichgesetzt wurde.

Der Jüngling ist im strengen, unbewegten Schema eines Kurois wiedergegeben. Der Mann trägt einen Mantel, der von der linken Schulter auf die rechte Seite herabführt. Das Untergewand scheint zunächst kaum sichtbar zu sein und wird nur am Halsansatz sowie an den Beugen der Ellenbogen erkennbar. Die Rückseite der Statuette ist grob ausgeführt, die Statuette war offenbar für die Ansicht von vorne konzipiert. Beide Votivstatuetten haben eine zyprische Herkunft und lassen anhand von deutlichen Farbspuren erkennen, dass die Statuetten reich bemalt waren, so etwa das Gewand in roter Farbe.

Statuette eines Pferdes

Neben menschlichen Statuetten wurden auch ganzfigurige Tierstatuen als Votivgaben verwendet.
Die Statue eines Pferdes wurde zwischen dem 1. Jahrhundert v. Chr. und dem 2. Jahrhundert n. Chr. angefertigt.
Die Rundplastik stammt aus dem südarabischen Raum und ist ein Hohlguss aus Bronze.

Silbervotiv mit Jupiter Dolichenus

Da es sich bei Votivgaben um ein Opfer handelt, erfreuten sich besonders silbernen Votivgaben großer Beliebtheit. Eines dieser Silbervotive aus der 1. Hälfte des 3. Jahrhundert n. Chr. befindet sich heute in der Antikensammlung des KHM.
Es zeigt eine Weihgabe für den Soldatengott Jupiter Dolichenus, wie die Inschrift „I(ovi) O(ptimo) M(aximo) DOLICHENO MARIA EX VOTO POSUIT" ("Dem besten, größten Jupiter Dolichenus hat Maria aufgrund eines Gelübdes (diese Gabe) gestiftet") erkennen lässt.

Es wurden allerdings nicht nur Statuen und andere Gegenstände als Weihgaben gestiftet, sondern auch Gebäude zählen zu den Votiven.

Die Votivkirche- Fotografie von Josef Löwy

Eine der berühmtesten Dankgaben in Wien ist die Votivkirche, hier zu sehen auf einer Fotografie des k.& k. Hoffotografen, Josef Löwy, aus dem Jahre 1875.
Die Kirche wurde anlässlich des missglückten Attentats auf den jungen Kaiser Franz Joseph I. erbaut. Franz Josephs Bruder, Erzherzog Ferdinand Maximilian, der spätere Kaiser von Mexiko, rief nach dem Attentat „zum Dank für die Errettung Seiner Majestät" zu Spenden auf, um in Wien eine neue Kirche zu bauen.
Die Kirche sollte als Dankgeschenk der Völker der Monarchie für die Errettung Franz Josephs errichtet werden.
Der Kirchenbau wurde in einem Architektenwettbewerb im April 1854 ausgeschrieben und die Jury entschied sich für den neugotischen Entwurf des Architekten Heinrich Ferstel.

Die Kirche sollte als Dankgeschenk der Völker der Monarchie für die Errettung Franz Josephs errichtet werden.
Der Kirchenbau wurde in einem Architektenwettbewerb im April 1854 ausgeschrieben und die Jury entschied sich für den neugotischen Entwurf des Architekten Heinrich Ferstel. Nach einer 23-jährigen Bauzeit konnte die Kirche schließlich am 24. April 1879, anlässlich der Silberhochzeit des Kaiserpaares, geweiht werden.
Bis heute gilt die Votivkirche als einer der bedeutendsten historistischen Sakralbauten.

Montag, 19. April 2010 um 17:28:24 von Kulturpool Redaktion

Paul Pretsch

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Smartwork Paul Pretsch

Paul Pretsch wurde 1808 in Wien geboren und beschäftigte sich früh mit Fotografie und Galvanoplastik. Er arbeitete ab 1842 als Setzer und Korrektor in der Hof- und Staatsdruckerei. 1851 vertrat er die Hof- und Staatsdruckerei Österreich auf der Weltausstellung in London mit eigenen Fotografien.
1854 gab Pretsch seine Stellung in der Staatsdruckerei auf und übersiedelte nach London, wo er seine "Photogalvanographie", ein Verfahren zur Erzeugung von Kupfer-Druckplatten, patentieren ließ. Diese Technik erlaubte es, von Photographien mit chemischen Mitteln eine Druckplatte herzustellen, mit der Halbtöne reproduziert werden konnten. Für dieses Verfahren überzog Pretsch eine Glasplatte mit einer Photogelatineschicht, ließ sie trocknen und belichtete sie. Von der so entstehenden äußerst empfindlichen und zum Druck ungeeigneten Reliefschicht wurde eine galvanoplastische Kopie in Kupfer abgeformt. Auf diese Weise erzielte Pretsch mechanisch widerstandsfähige Metallplatten für Tief- und Hochdruck. Das Verfahren war schwierig und zeitaufwendig, lieferte aber, wie die zahlreichen erhaltenen Drucke beweisen, sehr gute Ergebnisse. Er druckte vielfach Reproduktionen von Naturaufnahmen und Kunstblättern.
Paul Pretsch gründete 1856 in England die „Photo-Galvano-Graphic Company" mit Roger Fenton als Chefphotographen. 1856/57 erschienen sechs Folgen der Serie "Photographic Art Treasures", das früheste auf fotomechanischem Weg hergestellte Illustrationsdruckwerk.
1862 nahm er abermals an der Londoner Weltausstellung mit eigenen Fotografien teil.
Im Jahre 1863 kehrte Pretsch nach Wien zurück, wo er seine frühere Tätigkeit in der Hof- und Staatsdruckerei wieder aufnahm. Am 28.8.1873 starb Paul Pretsch in Wien an der Cholera. Pretschs Erfindung der Photogalvanographie stellt einen wichtigen Schritt in der Entwicklung der Halbtonreproduktion dar.

"York Minster" Fotografie von Roger Fenton

Die Fotografie "York Minster" von Roger Fenton wurde im Oktober 1956 in "Photographic Art Treasures" publiziert.